Starre Kupplungen – perfekt für fluchtende Wellen

Starre Kupplungen können in zwei unterschiedlichen Ausführungen gefertigt werden. Hierbei unterscheidet man vor allem zwischen den einteiligen und zweiteiligen Ausführungen. Unter anderem werden zweiteilige Ausführungen häufig auch als Schalenkupplungen bezeichnet. Diese sind für nahezu jedes Anwendungsgebiet sinnvoll, in welchem keine Wellenverlagerungen vorliegen. Sie stellen sowohl eine technisch als auch wirtschaftlich sinnvolle Lösung dar, da sie auch hohe Drehmomente spielfrei übertragen. Hierbei können die starren Kupplungen individuell für die unterschiedlichsten Anforderungen spezialisiert werden.

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Was sind einteilige Kupplungen?
Einteilige, geschlitzte Kupplungen verwendet man vorrangig für Standardanwendungen. Hierbei sind die Bauteile der Kupplungen optimal auf jegliche Anforderungen angepasst. Unter anderem werden bei einteiligen starren Kupplungen spezielle Schraubensicherungen verbaut, die dafür sorgen, dass alle Schrauben auch bei starken Vibrationen nicht an Klemmkraft verlieren. Vorrangig deshalb sind diese Kupplungen dazu in der Lage, das Drehmoment sowohl dauerhaft als auch sicher zu übertragen.

Benötigt man hingegen Kupplungen für besonders dynamische Antriebsaufgaben, stellen einteilige Kupplungen aus Aluminium die richtige Wahl dar. Bei Kupplungen aus diesem Material ist es sogar möglich, unterschiedliche Wellendurchmesser miteinander zu verbinden. Um dies zu erreichen, werden diese Versionen mit einer abgesetzten Bohrung produziert.

Was sind zweiteilige Kupplungen?
Unter zweiteiligen, starren Kupplungen versteht man Kupplungen, die aus mehreren Teilen bestehen und sich dadurch für spezielle Einsatzbereiche besonders gut eignen. Deshalb werden sie vorrangig bei Anwendungen eingesetzt, bei welchen alle angrenzenden Maschinenteile nicht axial verschoben werden können. Diese besondere Bedingung ermöglicht es, die Kupplung radial zu montieren. Bei diesen Modellen stehen vor allem die Schnelligkeit sowie die Bequemlichkeit im Vordergrund. Eine dieser Kupplungen stellt bei richtigem Bohrungs- sowie Wellendurchmesser eine besonders komfortable Lösung dar.

Anwendungsbereiche von starren Kupplungen
Diese Kupplungen sind in unterschiedlichen Ausführungen erhältlich und können dadurch ebenfalls für die unterschiedlichsten Einsatzgebiete verwendet werden. Wurden die Kupplungen aus Stahl oder Edelstahl gefertigt, so setzt man sie häufig in der Mischtechnik ein. Darüber hinaus eignen sich diese Modelle ebenfalls für einen Einsatz in Verpackungsmaschinen und bei der Herstellung von gepolsterten Transportverpackungen. Darüber hinaus werden Kupplungen ebenfalls häufig für Holzbearbeitungsmaschinen benötigt. Unabhängig davon, ob Sie ein Werkstück sägen, fräsen, leimen oder bohren wollen, wird eine Kupplung in den verwendeten Systemen benötigt. Kupplungen aus Edelstahl werden hingegen häufiger in Armaturen und Pumpen eingesetzt. Insbesondere kommen diese in chemischen Anlagen zum Einsatz. Außerdem werden diese Kupplungen aufgrund von zahlreichen Hygienevorschriften ebenfalls für die Herstellung von Maschinen zur Verpackung von Lebensmitteln verwendet. Unter anderem in Bechermaschinen finden sich stets starre Kupplungen.

Einen anderen Anwendungsbereich haben Kupplungen aus Aluminium. Grundsätzlich werden diese Bauteile überall dort eingesetzt, wo vor allem ein besonders geringes Massenträgheitsmoment bei den Antriebselementen im Vordergrund steht. Häufig findet man sie in vollautomatischen Bestückungssystemen in der Labortechnik oder in Analysegeräten. Teilweise kommen diese Kupplungen ebenfalls bei Inspektionsgeräten zum Einsatz.

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